FLUGGESELLSCHAFTEN KEINE SCHULD AM REISE-CHAOS

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Fluggesellschaften sind nicht schuld am Reisechaos, das derzeit Passagiere auf der ganzen Welt heimsucht.

Vielmehr ist es eine perfekte Geschichte von Faktoren, die zusammengenommen beispiellose Verwüstungen bei Fluggästen in allen Teilen der Welt angerichtet haben.

Zu diesen Faktoren gehören:

Covid-19 Pandemie

In den letzten 27 Monaten mussten Fluggesellschaften Hunderttausende von Mitarbeitern entlassen oder entlassen, und viele haben die Branche verlassen, um sich andere, sicherere Jobs zu suchen. Eine Handvoll Fluggesellschaften erhielten „volle“ Unterstützung von ihren staatlichen Eigentümern und konnten Mitarbeiter halten, aber die meisten erhielten nur teilweise oder gar keine Unterstützung.

Dieses Support-Problem wirkte sich ebenfalls aus Bodenhandler und Caterer dass Service-Fluggesellschaften.

Covid-19 Erkrankung

Angesichts der zunehmenden Reisetätigkeit besteht das große Problem nun darin, dass das verfügbare Personal von COVID-19 niedergeschlagen wird und neue Varianten auftauchen. In Australien melden Qantas und Virgin Australia bis zu 30 Prozent Fehlzeiten. Wenn sich ein Pilot oder ein Kabinenbesatzungsmitglied krank meldet, muss möglicherweise der gesamte Flug storniert werden, wenn es sich bei dem Standort nicht um eine Besatzungsbasis, sondern um einen abgelegenen oder Wendehafen handelt.

Unentschlossenheit und Verwirrung der Regierung

In den letzten 27 Monaten haben Regierungen versucht, die Ausbreitung der Pandemie durch Grenzschließungen zu kontrollieren und zu begrenzen. Dies hat bei den Fluggesellschaften zu völligem Chaos geführt, da es häufig keine Warnung vor der Schließung und nur begrenzte Ratschläge zur Wiedereröffnung gab. Während eines 18-monatigen Zeitraums in Australien war Qantas gezwungen, seine Zeitpläne 90 Mal zu ändern, da verschiedene Regierungen der Bundesstaaten unterschiedliche Regeln und Verbote anwendeten. Regierungen auf der ganzen Welt drehten Monat für Monat um und kosteten Fluggesellschaften Milliarden.

Beispiellose Verluste

In den letzten zwei Jahren hat die Luftfahrtindustrie fast 220 Milliarden US-Dollar verloren, und ihre Fähigkeit, wieder zum Leben zu erwachen, ist stark beeinträchtigt. Die Branche verlor außerdem 887 Milliarden US-Dollar an Einnahmen.

Treibstoffpreise

Seit Januar dieses Jahres sind die Kraftstoffpreise von 80 US-Dollar pro Barrel auf 155 US-Dollar gestiegen, was die Ticketpreise in die Höhe getrieben hat.

Wetterereignisse

In einigen Teilen der Welt wie Australien verursacht beispielloses schlechtes Wetter massive Probleme. Die Netze von Qantas und Virgin Australia wurden durch außergewöhnliche Regenfälle in völliges Chaos gestürzt, wobei Sydney in einer Woche die gleichen Niederschläge erhielt wie London in einem Jahr.

Flughäfen

Flughäfen haben wie Fluggesellschaften unter der COVID-19-Krise gelitten und kämpfen nun darum, Personal zurückzubekommen und alle Terminals zu öffnen, die während der Pandemie geschlossen wurden. Viele haben die Ausfallzeit genutzt, um die Infrastruktur zu verbessern oder neue Sicherheitskontrollmaschinen zu installieren, aber die Lieferketten für diese und so viele andere Dinge sind stark beeinträchtigt, so dass viele Flughäfen wie Baustellen sind, die die Passagierabfertigung weiter verlangsamen.

Ukraine-Krieg

Russlands brutaler Einmarsch in die Ukraine hat einen der wichtigsten Luftkorridore von Asien nach Europa geschlossen, was die Treibstoffkosten für viele Reisen erhöht. Die Fluggesellschaften boykottieren aus Protest gegen die Invasion auch den russischen Luftraum, was bei einigen Flügen zu einer Flugzeit von vier Stunden führt.

Luftraumüberwachung

Fehlzeiten aufgrund von COVID-19 und die Schließung des russischen und ukrainischen Luftraums haben zu zusätzlichen Verzögerungen in und über Europa geführt.

Annullierte Flüge

Angesichts beispielloser COVID-bedingter Krankheiten stornieren Fluggesellschaften Tausende von Flügen, um zu versuchen, die Netze zu entlasten und der Branche Stabilität zu verleihen.