Siehe Die Gewinner des Martha-Schwarzkopf-Preises von Henkel für Frauen in der Wissenschaft

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Henkel hat Forscherinnen mit dem Martha Schwarzkopf Award for Women in Science ausgezeichnet, einem neuen Forschungspreis zur Förderung und Anerkennung herausragender Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der Haarforschung. Neben dem Gewinn eines Preisgeldes können die Frauen von Mentoring-Möglichkeiten wie dem Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern profitieren oder professionelle Unterstützung von Henkel erhalten, um ihre wissenschaftliche Arbeit voranzubringen.

„Die Gleichberechtigung der Geschlechter hat für uns bei Henkel einen hohen Stellenwert und ist ein wesentlicher Bestandteil unserer ganzheitlichen Diversity-Strategie. Wir haben kürzlich unser ehrgeiziges Ziel der Geschlechterparität auf allen Führungsebenen bei Henkel bekannt gegeben. Leider sind Frauen auch im Bereich Forschung und Wissenschaft noch immer unterrepräsentiert. Mit dem Martha-Schwarzkopf-Preis setzen wir uns daher dafür ein, talentierte Frauen in der Wissenschaft zu fördern und sie bei ihren Forschungsprojekten zu unterstützen“, sagt Sylvie Nicol, Personalvorstand bei Henkel.

Bei der Siegerehrung.

Der Martha-Schwarzkopf-Preis ist ein Forschungspreis, um den sich europäische Wissenschaftlerinnen mit einem Projekt in der Haarforschung oder verwandten Bereichen bewerben konnten, um ein Preisgeld von 10.000 Euro sowie Mentoring-Unterstützung als Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Leistungen und Expertise zu erhalten. Bewertet wurden die Bewerbungen von einer Fachjury aus promovierten Wissenschaftlerinnen der Haarforschung, die bei Henkel Beauty Care tätig sind. Bei der Preisverleihung am Henkel-Standort in Hamburg wurden nun die Gewinner bekannt gegeben. „Wir freuen uns sehr über die vielen überzeugenden und hochqualifizierten Bewerbungen, die wir erhalten haben. Aus diesem Grund haben wir uns innerhalb der Expertenjury entschieden, nicht nur eine, sondern drei Forscherinnen auszuzeichnen und die zweite und dritte Stelle zusätzlich mit einem Preisgeld zu ehren“, sagt Andrea Sättler, Corporate Director R&D bei Henkel Beauty Care und Vorsitzende des Fachjury des Martha-Schwarzkopf-Preises.

Die drei Gewinner konnten die Jury mit ihrem Pioniergeist und Innovationspotenzial sowie der Relevanz ihrer Forschungsprojekte überzeugen und sich damit gegen die anderen Bewerber durchsetzen. „Die unterschiedlichen Hintergründe, Erfahrungen und Forschungsgebiete der Preisträger zeigen, wie vielfältig das Feld der Haarforschung und die Anwendungen sind. Eines haben sie jedoch gemeinsam: ihre Leidenschaft und ihr herausragendes Talent für die Forschung“, ergänzt Sättler.

Und die Gewinner sind…

Erster Platz: Lidia Rudnicka, Vorsitzende der Abteilung für Dermatologie an der Medizinischen Universität Warschau in Polen. Rudnicka leistet seit mehr als 30 Jahren einen Beitrag zur Haarforschung und zu Haar- und Kopfhautkrankheiten.

„Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr über den Martha-Schwarzkopf-Preis für Frauen in der Wissenschaft. Es ist für mich ein außergewöhnliches Gefühl, für meine langjährige Arbeit anerkannt zu werden. Das Preisgeld von 10.000 € möchte ich für die Weiterentwicklung meines YouTube-Kanals verwenden #NotJustHairDiseases Menschen über Haarkrankheiten aufzuklären“, sagte sie.

Zweiter Platz: Marta Bertolini, Chief Scientific Officer und stellvertretende Geschäftsführerin der Skin & Hair Research Solutions GmbH in Münster. Sie ist Forscherin mit besonderem Interesse am Stoffwechsel des Haarfollikels und den damit verbundenen Veränderungen, die insbesondere Menschen mit Haarausfall betreffen. Ihr Preis beträgt 5.000 Euro.

Dritter Platz: Dermatologin Andria Constantinou, die derzeit an der Charité-Universitätsmedizin Berlin promoviert. Der praktizierende Dermatologe hat ein Forschungsprojekt vorgeschlagen, um mithilfe künstlicher Intelligenz die Veränderungen im Mikrobiom, den natürlichen Mikroorganismen in und um den Haarfollikel, im Zusammenhang mit Haarentzündungen zu analysieren. Sie erhält ein Preisgeld von 1.000 Euro sowie professionelle Unterstützung von Henkel bei der Weiterentwicklung ihres Projekts.

Vertreter von Henkel teilten Happi mit, dass geplant sei, zukünftige Martha-Schwarzkopf-Preise für Frauen in der Wissenschaft zu verleihen, obwohl ein konkretes Datum noch nicht festgelegt worden sei.

Andrea Sättler, Corporate Director R&D bei Henkel Beauty Care und Vorsitzende der Fachjury des Martha-Schwarzkopf-Preises (links) und Dr. Anja Vervoorts, Gleichstellungsbeauftragte der Henirich-Heine-Universität Düsseldorf, gesellen sich zu den Preisträgern.