Wird Bidvest in Österreich mehr Glück haben…

Home » Wird Bidvest in Österreich mehr Glück haben…

Die gute Nachricht für Bidvest-Aktionäre ist, dass das Unternehmen genau weiß, wie man Geschäfte macht, da Bidvest im Laufe der Jahre so aufgebaut wurde. Die jüngste Transaktion besteht darin, 100 % von BIC Australia zu erwerben, einem integrierten Facility-Management-Unternehmen, das hauptsächlich A-Klasse-Büros in New South Wales bedient.

Der Unternehmenswert des Unternehmens beträgt 1,8 Milliarden Rand, also setzt Bidvest (Marktkapitalisierung über 70 Milliarden Rand) nicht gerade auf die Farm.

Etwas Erleichterung für harte Bilanzen

Es gibt mehrere Unternehmen an der JSE, die Turnaround-Geschichten ausführen. Einige davon sind selbstverschuldet und andere sind das deprimierende Ergebnis von Lockdowns.

City Lodge Hotels feiert eine starke Rückkehr der Aktivitäten in der Hotellerie. Um seiner Erholung mehr Raum zum Atmen zu geben, verkaufte das Unternehmen seine ostafrikanischen Betriebe und der Deal wurde schließlich abgeschlossen, was bedeutet, dass eine beträchtliche Menge Bargeld auf das Bankkonto der City Lodge eingezahlt wird.

Nampak hat größere Herausforderungen, die es schon vor der Pandemie gab. Der Aktienkurs ist in diesem Jahr um mehr als 30 % gefallen, da Marktängste riskanten Turnaround-Spielen den Glanz nahmen.

In den letzten Tagen gab es jedoch einen Anstieg um 20 %, basierend auf der Nachricht, dass Nampak von seinen Geldgebern eine Fristverlängerung für die Reduzierung der verzinslichen Nettoschulden um 1 Milliarde Rand gewährt wurde. Nampak hat nun bis April 2023 Zeit, das Geld aufzubringen, was die Dose weiter in die Zukunft treibt.

Es gibt auch gute Nachrichten für Aveng-Aktionäre, da das Unternehmen einen Rechtsanspruch auf 282 Millionen Rand gegen einen Kunden gewinnt. Dieser Streit im McConnell Dowell-Geschäft dauert seit 2016 an, eine nützliche Erinnerung daran, dass selbst große Bauprojekte weniger Zeit in Anspruch nehmen als Rechtsstreitigkeiten.

Aveng benötigt nun den Verkauf von Trident Steel, um die verbleibenden Schulden in Südafrika begleichen zu können.

DSTV: Hol die Croissants

Das französische Medienunternehmen Groupe Canal+ hat seinen Anteil an MultiChoice auf über 20 % erhöht. Canal+ ist im Besitz von Vivendi, einem französischen Mediengiganten mit einer dreieinhalb Mal höheren Marktkapitalisierung als MultiChoice. Spekulationen über eine größere Transaktion sind weit verbreitet.

Milliardäre stürzen sich auf Mediclinic

Obwohl wir nur vermuten können, was der Hintergrund dieses potenziellen Deals war, ging es wahrscheinlich um ein oder zwei teure Drinks in Genf. Remgro von Johann Rupert kooperiert mit der Mediterranean Shipping Company (MSC) für eine potenzielle Übernahme der verbleibenden Anteile an Mediclinic.

Wenn Sie sich fragen, warum eine Reederei eine Krankenhausgruppe besitzen möchte, sind Sie nicht allein. MSC ist ein Privatunternehmen, daher kann die unglaublich wohlhabende Schweizer Familie, der die Gruppe gehört, technisch tun, was sie will. Das Bild eines Late-Night-Drinks in Genf macht für Sie jetzt hoffentlich mehr Sinn oder zumindest mehr Sinn als der Gedanke an schwimmende Krankenhäuser.

Anfang Juni wurde dem Vorstand der Mediclinic ein Preis vorgeschlagen und abgelehnt. Seitdem haben die potenziellen Bewerber vier weitere Vorschläge eingereicht, von denen der jüngste das Interesse des unabhängigen Gremiums geweckt hat.

Zu diesem Zeitpunkt gibt es kein festes Absichtsangebot, da wir durch die Veröffentlichung auf SENS scharf an eine „Put Up or Shut Up“-Ankündigung erinnert wurden. Das britische Übernahmerecht (Mediclinic hat seinen Sitz in Großbritannien) ist ebenso bunt wie ihre Politiker.

Bergbaugewinne sind volatil

Der Zinnbergmann Alphamin erinnerte uns daran, dass die Gewinne im Bergbau alles andere als vorhersehbar sind. Obwohl im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2022 eine Rekordquartalsproduktion erzielt wurde, ging das EBITDA (ein Indikator für das Betriebsergebnis) im Vergleich zum Vorquartal um 32 % zurück. Ein Rückgang der Verkaufsmengen um 3 % half nicht, aber das war nicht der Hauptgrund für dieses Ergebnis.

Da die globalen Rohstoffpreise in Unordnung geraten sind und in den letzten Monaten eine außergewöhnliche Volatilität aufwiesen, fiel der von Alphamin erzielte Zinnpreis im Quartalsvergleich um 19 %. Dass war der Haupttreiber.

Trotz des Rückgangs der Rentabilität ist der wichtige Punkt, dass es Alphamin immer noch sehr gut geht. Die Nettobarmittel stiegen im Laufe des Quartals um 6 %, und es wurde eine Zwischendividende erklärt.

Die Bullen von Alphamin sind begeistert von der Exploration in Mpama South, die den Anteil von Alphamin am weltweit abgebauten Zinn von 4 % auf 6,6 % erhöhen dürfte.

Der Mining-Sektor ist eine Achterbahnfahrt und nur etwas für starke Magen. DM168

Nach Jahren im Investmentbanking von The Finance Ghost erfüllten sich die düsteren Vorhersagen seiner Mutter: Er wurde ein Geist.

Diese Geschichte erschien zuerst in unserer wöchentlichen DM168-Zeitung, die landesweit für R25 erhältlich ist.

Galerie