Wissenschaftler am CERN beobachten erstmals drei „exotische“ Teilchen

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Genf, 5. Juli (Reuters) – Wissenschaftler, die mit dem Large Hadron Collider (LHC) arbeiten, haben drei subatomare Teilchen entdeckt, die noch nie zuvor gesehen wurden, als sie daran arbeiten, die Bausteine ​​des Universums zu entschlüsseln, sagte das europäische Kernforschungszentrum CERN am Dienstag.

Der 27 Kilometer lange LHC am CERN ist die Maschine, die das Higgs-Boson-Teilchen gefunden hat, von dem angenommen wird, dass es zusammen mit seinem verknüpften Energiefeld für die Entstehung des Universums nach dem Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren von entscheidender Bedeutung ist. Weiterlesen

Jetzt sagen Wissenschaftler am CERN, dass sie eine neue Art von „Pentaquarks“ und das allererste Paar von „Tetraquarks“ beobachtet haben, wodurch drei Mitglieder zu der Liste der neuen Hadronen hinzugefügt werden, die am LHC gefunden wurden.

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Sie werden Physikern helfen, besser zu verstehen, wie sich Quarks zu zusammengesetzten Teilchen verbinden.

Quarks sind Elementarteilchen, die sich meist in Zweier- und Dreiergruppen zu Hadronen wie den Protonen und Neutronen der Atomkerne zusammenschließen.

Seltener können sie sich aber auch zu Vier-Quark- und Fünf-Quark-Teilchen oder Tetraquarks und Pentaquarks verbinden.

„Je mehr Analysen wir durchführen, desto mehr Arten von exotischen Hadronen finden wir“, sagt der Physiker Niels Tuning sagte in einer Stellungnahme.

„Wir erleben eine ähnliche Entdeckungsphase wie in den 1950er Jahren, als die Entdeckung eines ‚Teilchenzoos‘ von Hadronen begann und schließlich in den 1960er Jahren zum Quarkmodell konventioneller Hadronen führte. Wir erschaffen ‚Teilchenzoo 2.0‘.“

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Berichterstattung von Michael Shields; Bearbeitung von Catherine Evans

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